Wie du aus einer Krise als Gewinner hervorgehst

Autor: Johannes
Lesezeit: 6min

Die ganze Welt spricht von einer Krise. Was bedeutet das zunächst einmal? Als Krise bezeichnet man allgemein den Höhepunkt einer gefährlichen Entwicklung, der in der Regel eher kurz andauert. Die Wortherkunft suggeriert es bereits: Wenn die Krise erst einmal da ist, kann auch der Wendepunkt immer näher rücken. Das heißt nicht, dass nach jeder Krise unweigerlich alles wieder steil nach oben geht und so wie vorher wird. Es heißt aber, dass eine Krise vorbeigeht und wir uns danach alle in einer neuen Umwelt zurechtfinden müssen. Es ist unser Umgang mit herausfordernden Situationen, die entscheiden, ob wir als Gewinner oder Verlierer daraus hervorgehen.

 

Hindernis Krise

 

Was in deiner Macht steht

Es gibt Momente, in denen fühlen wir uns den Hochs und Tiefs des Lebens hilflos ausgeliefert. Zahllose Existenzen sind aktuell massiv bedroht. Ganze Wirtschaftszweige liegen brach. Das können und wollen wir auch nicht schönreden. Nichts liegt uns ferner, als eine unrealistische „Think-positive-Mentalität“. Also gehen wir es lieber realistisch an.

Es gibt zwei Arten von Ereignissen – die, die du beeinflussen kannst und die, die du nicht beeinflussen kannst. Konzentrieren wir uns zunächst einmal auf die Dinge, deren kurzfristige Beeinflussung nicht in deiner Macht stehen: Politische Entscheidungen, weltwirtschaftliche Entwicklungen, Kriege, Umweltkatastrophen und auch Pandemien. Fokussiere deshalb deine Energie auf Themen, die du beeinflussen kannst: Deinen Kundenkontakt, deine Dienstleistungen und Produkte, deine Kommunikationskanäle, deine Positionierung, deinen Vertrieb und deine Marketingstrategie.

 

Kopf aus dem Sand

Es gibt Härtefälle, bei denen fühlen wir uns als Opfer. Und natürlich sind wir das auch oft. Kein Friseurunternehmen trifft eine Schuld an einer Virusausbreitung, dennoch waren die letzten Wochen mehr als nur schwierig. Die ganze Gastronomiebranche kann den Verlauf einer Pandemie und die darauffolgenden politischen Entscheidungen nicht ändern, trotzdem sind sie die Leidtragenden der Situation.

Es geht nicht darum, ob du objektiv gesehen ein Opfer der Umstände bist, versuche dich nur nicht wie ein Opfer zu fühlen oder zu verhalten. Steck den Kopf genau dann, wenn fast unüberwindbare Hindernisse vor dir liegen, nicht in den Sand. Überlege, ob du exakt zu diesem Zeitpunkt neue Wege gehen willst, die sich durch diese Hindernisse erst ergeben.

 

Neue Wege statt alter Gewohnheiten

Ja, Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit und Auftragsflaute sind schlimm. Du hast dadurch aber auch freie zeitliche und personelle Ressourcen in deinem Unternehmen. Da du weißt, dass es auch eine Zeit nach der Krise geben wird, solltest du dich auch darauf vorbereiten. Nutze die Zeit für die Tätigkeiten, die leider oft im Alltag zu kurz kommen. Mache eine Konkurrenzanalyse, beschäftige dich mit der Positionierung deiner Marke und den Touchpoints zu deinen WunschkundInnen. Halte den Kontakt zu StammkundInnen und zeige, dass du für sie da bist. Es kann auch an der Zeit sein, verkrustete Vertriebsstrukturen aufzubrechen und neue Kommunikationswege zu gehen.

Ein positives Beispiel: Die Krise bringt rasend schnell digitale Transformationen auf Kurs, die sonst wahrscheinlich nicht passiert wären. Überlege, wie du diese Entwicklung für dein Unternehmen nutzen kannst.

 

Geiz ist nicht geil

Gibt es Lösungen, die nur du anbieten kannst? Produzierst du Produkte, die deinen KundInnen durch die Krise helfen können? Kannst du deine Services und Dienstleistungen an die neuen Gegebenheiten anpassen? Schön und gut. Die KundInnen werden aber sehr schnell bemerken, wer nur auf schnellen Gewinn aus war, während es vielen schlecht ging. Spiele in deinen Botschaften nicht mit der Angst der Menschen, sondern biete echte Hilfe an. Die darf natürlich auch etwas kosten – wenn du authentische Lösungen mit Mehrwert für andere anbietest.

 

Erzähle deine Story neu

Viele Unternehmen haben erst in der Krise gelernt, neue Kommunikationswege zu erforschen. Soziale Medien, Video-Calls und Messenger-Dienste sind aber auch nach dieser schwierigen Situation wichtig. Wenn du jetzt neue Touchpoints zu deinen KundInnen aufbaust, musst du sie auch danach mit Inhalten füllen. Erzähle deine Geschichte – authentisch und echt. Trete mit neuen WunschkundInnen in Kontakt und zeige deine Unternehmenswerte. Gerade jetzt, wenn es wieder wichtiger wird, echten Sinn und Mehrwert zu bieten, ist es essentiell, deinen Markenauftritt zu überdenken.

 

Wenn du schon fällst, dann fall positiv auf

Wenn es draußen regnet und du dich darüber ärgerst, wird es trotzdem weiter regnen. Wenn du deine Energie darauf fokussierst zu jammern, anstatt konstruktiv und realistisch abzuwägen, was du für dein Unternehmen tun kannst, verpasst du Chancen. Und eines ist gewiss: Egal wie hart dich die Situation trifft, es werden die als Sieger hervorgehen, die das Beste daraus machen. Wenn schon die ganze Welt aufschreit, wird man sich eher an die erinnern, die die Ärmel hochgekrempelt haben. Zeige deshalb, dass dein Unternehmen eine klare Position hat und vertritt deine Werte. Nutze die neuen, digitalen Möglichkeiten, um damit aufzufallen. Baue eine Community auf und mach KundInnen zu loyalen MitstreiterInnen gegen die Krise.

 

Elefanten-Tipp:

Du bist nicht allein. Wir sitzen alle im selben Boot. Deshalb verstehen wir, dass es nicht leicht ist. Wir haben uns aber bereits eine Fülle an maßgeschneiderten Lösungen überlegt, die dir durch herausfordernde Zeiten helfen. Du musst nicht alles alleine machen – dafür gibt es SpezialistInnen. Werde mit deinem Unternehmen Teil unserer Herde und sei bei Positionierung, Branding, Web, Social Media und Contenterstellung auf der Überholspur. Gerade jetzt gibt es viele förderbare Umsetzungen, die dich als Gewinner aus der Krise hervorgehen lassen.